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Abzug aus Afghanistan!

Lesung im Rahmen der Aktionen des Heidelberger Friedensratschlags am 21. 11. 2009 vor dem Bunsendenkmal in Heidelberg

An die Abgeordneten im deutschen Bundestag!

Für Euch gibt es nur eins: Sagt Nein zur bedingungslosen Mandatsverlängerung für Afghanistan!

Ihr Abgeordneten in Heidelberg Karl Lamers, Lothar Binding, Dirk Niebel und Fritz Kuhn,

wenn Ihr nicht wollt, dass weiterhin deutsche Soldaten am Hindukusch sterben,
dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus den anderen baden-württembergischen Wahlkreisen,

wenn Ihr verhindern wollt, dass weiterhin Hunderte junger Soldatinnen und Soldaten traumatisiert aus Afghanistan zurückkehren,dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Hessen,

wenn Ihr nicht mitverantwortlich sein wollt für den Tod afghanischer Frauen und Kinder, die von NATO-Bomben zerfetzt werden, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Rheinland-Pfalz,

wenn Ihr es erschreckend findet, dass in Afghanistan Hochzeitsgesellschaften in einem Blutbad untergehen, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Bayern,

wenn Ihr verhindern wollt, dass deutsche Soldaten mit Pistolen „made in Germany“ niedergeschossen werden, weil am Hindukusch der Waffenhandel blüht,dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen,

wenn Ihr nicht akzeptieren wollt, dass deutsche Soldaten ihr Leben für eine Regierung einsetzen, die 100 000fachen Wahlbetrug beging,dann gibt es nur eins: Sagt Nein! 

Ihr Abgeordneten aus Niedersachsen

wenn Ihr erkannt habt, dass die Anschläge in Afghanistan von Jahr zu Jahr zahlreicher und blutiger werden, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus dem Saarland,

wenn Ihr nicht wollt, dass die Raketen der NATO die Afghanen in Scharen in die Arme der Taliban treiben, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Schleswig-Holstein,

wenn Ihr es satt habt, Euch vorzulügen, dass mit Bomben und Raketen ein Guerillakrieg zu gewinnen ist, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Hamburg,

wenn Ihr nicht wollt, dass deutsche Soldatinnen und Soldaten den Kopf hinhalten für die Interessen westlicher Großmächte, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Bremen,

wenn es Euch zuwider ist, den Kriegstreibern weiterhin nachzubeten, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern,

wenn Ihr es ablehnt, in den Chor der Schönfärber einzustimmen, die den mörderischen Krieg in Afghanistan eine Mission nennen, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Thüringen,

wenn Ihr es ablehnt, Freiheit für Afghanistan zu proklamieren, während Hunderte US-Geheimdienstler das Land durchsetzen, dann gibt es nur eins: Sagt Nein! 

Ihr Abgeordneten aus Sachsen,

wenn Ihr erkannt habt, dass für diejenigen, die Brunnen, Brücken und Schulen bauen, die Waffen der Bundeswehr Gefahr, nicht Schutz bedeuten, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Brandenburg,

wenn Ihr es ablehnt, aus Gefolgschaftstreue zu den USA Millionen Euro in die Tötungsmaschinerie statt in den Aufbau zu investieren, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt,

wenn Ihr es ablehnt, einem Land mit eigenständiger Kultur westliche Demokratie überzustülpen,
dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten aus Berlin,

wenn Ihr die Generäle behaupten hört, der Krieg  müsse weitergehen, weil die NATO zum Siegen verdammt sei, dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

Ihr Abgeordneten alle, die Ihr uns im Bundestag vertretet,

wenn Ihr zur Kenntnis nehmt, dass 2/3 von uns, die Ihr vertretet, den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern, dann gibt es für Euch nur eins: Sagt Nein!

Denn wenn Ihr nicht Nein sagt, dann werden noch mehr deutsche Soldaten in Bleisärgen zurückkehren, noch mehr Zivilisten werden sterben, und Afghanistan wird im Chaos versinken.

Darum sagt im Bundestag Nein zur bedingungslosen Mandatsverlängerung und JA zu einem klaren Abzugskonzept!

(Frei nach Wolfgang Borchert: „Dann gibt es nur eins!“)