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Appell an die Kundinnen und Kunden und die Geschäftsleitungen von Lebensmittelläden

Wir gehören zu Ihrem Kundenkreis und begrüßen es, dass Sie für uns ein reichhaltiges Angebot an Lebensmitteln bereithalten.

Sie beziehen jedoch auch Waren aus Israel.

Als Mitglieder Heidelberger Friedensgruppen setzen wir uns für einen gerechten Frieden in Nahost ein. Deshalb fordern wir den Rückzug Israels aus den seit 44 Jahren besetzten palästinensischen Gebieten und wenden uns gegen die massiven Menschenrechtsverletzungen, die Israel im eigenen Staatsgebiet, in den besetzten Gebieten und im Gazastreifen begeht       (Hinweise s. unten).

Die Anerkennung Israels in den Grenzen von 1967 ist für uns eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie es für uns selbstverständlich ist, gegen Menschenrechtsverletzungen, wo immer sie begangen werden, zu protestieren.

Trotz zahlreicher UNO-Resolutionen und trotz unzähliger Appelle in- und ausländischer Friedensgruppen weigert sich Israel weiterhin, die Menschenrechte gegenüber den Palästinensern einzuhalten (Hinweise s. unten). Wir haben uns deshalb entschlossen, solange Israel den Gazastreifen blockiert, die Westbank besetzt hält und dort Menschenrechtsverletzungen begeht,  keine Waren mehr aus Israel zu kaufen und dafür auch in unserem Umfeld zu werben.

Wir appellieren an Sie, durch einen Boykott israelischer Erzeugnisse Ihrerseits für die Einhaltung der Menschenrechte in Nahost einzutreten und aus Israel erst wieder Waren zu beziehen, wenn das Land die Menschenrechte respektiert und einer gerechten Friedensregelung zustimmt.

Bitte beachten Sie: Der Ländercode für Waren aus Israel sind die Zahlen 729 vor dem Strichcode,

siehe auch: www.bds-info.ch und www.frauennetzwerknahost.de

 

Wie Israel gegenüber den Palästinensern die Menschenrechte verletzt

  • Seit 1967 hält Israel die Westbank besetzt.
  • Die illegale Siedlungspolitik der israelischen Regierung in den besetzten Gebieten nimmt den Palästinensern Land, Wasser und Bewegungsfreiheit.
  • Die „Sperranlagen“, bis zu 70 m breit, teilweise eine bis zu 8 m hohe Mauer, verlaufen vielfach quer durch palästinensische Dörfer und Ländereien.
  • An unzähligen israelischen Checkpoints werden Palästinenser – auch Kranke und Schwangere - zu willkürlich langem Warten gezwungen.
  • Palästinensische Kinder, die (angeblich) Steine geworfen haben, werden mitten in der Nacht  verhaftet.
  • Verhaftete palästinensische Kinder sind oft monatelang ohne Gerichtsverhandlung im Gefängnis, Erwachsene oft jahrelang.
  • Der Gazastreifen ist israelischen Bombardierungen ausgesetzt mit Verletzten und Toten als Folge.
  • Durch israelische F-16-Kampfflugzeuge, die die Schallmauer durchbrechen, wird die Bevölkerung des Gazastreifens terrorisiert und traumatisiert.
  • Trotz des offiziellen Rückzugs Israels aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär das Grenzgebiet zur militärischen no-go-Zone erklärt. Da aber in dem Gebiet Bauern ihre Felder haben und Kinder für den Wiederaufbau zerstörter Häuser Steine sammeln, werden dort  Menschen angeschossen, 97 Personen zwischen März und Dezember 2010, oder gezielt getötet.

Die israelische Landverwaltung zerstört Beduinendörfer im Negev
und vertreibt die Bewohner, damit dort Bäume gepflanzt werden.

 

Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg (www.pal-ini-hd.de)

Heidelberger Friedensratschlag (www.heidelberger-friedensratschlag.eu)

 

Boykott, Desinvestition, Sanktionen (BDS)

Nach Rücksprache mit der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg wurden die  folgenden Hinweise und Texte deren Homepage entnommen. An der BDS-Kampagne in Heidelberg beteiligen sich die Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg und der Heidelberger Friedensratschlag gemeinsam.

Gegen Israel bis dieses internationalem Recht nachkommt und die universellen Menschenrechte einhält

BDS-Aufrufe anderer Gruppen

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